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Arbeitsmarkt & Fachkräfte · 01. September 2026 · 17:01 Uhr · KI-recherchiert · redaktionell geprüft

Fachkräftesicherung und Integration bei Papenburg in Halle

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Dienstag einen Standort der GP Günter Papenburg AG in Halle besucht. Im Fokus standen die Fachkräftegewinnung und internationale Ausbildung.

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Gabelstapler auf einer Baustelle in Doboj, Bosnien und Herzegowina, bei Tageslicht.
Bild: Aleksandar Spasojevic · Pexels License

Am Dienstag, dem 1. September 2026, empfing die GP Günter Papenburg AG an ihrem Standort im Süden von Halle (Saale) prominenten Besuch aus der Politik. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst informierte sich vor Ort über die betrieblichen Anstrengungen zur Nachwuchsgewinnung und die Integration ausländischer Arbeitskräfte. Begleitet von Unternehmensvertreterin Angela Papenburg standen dabei insbesondere die beruflichen Perspektiven für junge Menschen aus dem Ausland im Mittelpunkt des wirtschaftspolitischen Austauschs.

Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen setzt seit Jahren auf ein breit gefächertes Portfolio zur Nachwuchsförderung, das neben klassischen Ausbildungsgängen auch praxisnahe Orientierungsangebote wie Baumaschinen-Erlebnistage für rund 700 Schülerinnen und Schüler umfasst. Um dem demografisch bedingten Fachkräftemangel entgegenzuwirken, hat die Unternehmensgruppe zudem internationale Rekrutierungsstrukturen aufgebaut. Ein zentraler Baustein ist dabei ein Sprachzentrum in Usbekistan, in dem künftige Auszubildende sprachlich und fachlich auf ihre Tätigkeit in Sachsen-Anhalt vorbereitet werden. Zur Erleichterung des Übergangs übernimmt der Betrieb für usbekische Nachwuchskräfte in den ersten zwei Ausbildungsjahren die anfallenden Kosten für die Unterbringung.

Im Rahmen des Standorttermins kam Ministerpräsident Wüst mit Auszubildenden ins Gespräch, die ihren Weg aus unterschiedlichen Herkunftsländern wie der Ukraine oder Brasilien nach Halle gefunden haben. Die Belegschaft spiegelte dabei die zunehmende Internationalisierung des regionalen Arbeitsmarktes wider. Die Nachwuchskräfte schilderten im direkten Dialog ihre Erfahrungen bezüglich der beruflichen Mobilität, der sprachlichen Integration im Arbeitsalltag sowie der Bedeutung verlässlicher Übernahmeperspektiven für ihre persönliche Zukunftsplanung am Wirtschaftsstandort.

Neben den rein arbeitsmarktbezogenen Aspekten thematisierten die Beteiligten auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die Wahrnehmung der politischen Stimmung im Land. Dabei wurde erörtert, wie Unternehmen durch stabile Ausbildungsstrukturen und interkulturellen Austausch zu einem funktionierenden Miteinander beitragen können. Für die GP Günter Papenburg AG gilt die internationale Berufsausbildung längst als strategisches Instrument, um den eigenen Personalbedarf im Saalekreis langfristig zu sichern.

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